Und wie man sieht, wird auch so ein Blog gefüllt. Was natürlich keine dieser Fragen beantwortet. Gibt es diese Antworten überhaupt? Vielleicht beim nächsten mal ;)
Dienstag, 19. Januar 2010
Versteck
Wie erwartet ist erstmal (wer glaubt da noch dran?) nichts aus meine Jahresrückblick geworden. Es fehlen mir einfach Motivation und ein tragfähiges Konzept. An absurden bis unmöglichen Ideen mangelte es mir nun wirklich nicht, nur die entscheidende Erleuchtung blieb aus. Und so stehe ich mal wieder mit leeren Händen da. Worüber soll ich berichten? Eine neu gewonnene Erkenntnis? Ein außergewöhnliches Ereignis? Oder einfach über meinen Alltag? Soll ich vielleicht den Bericht aussparen und stattdessen eine Debatte mit meinem geistigen Ich führen? Und wie sollte das beschaffen sein? Kann man es überhaupt treffend darstellen? Und eine Frage hätte ich noch. Soll ich weitere Fragen stellen, auf deren Beantwortung die Menschheit (okay, nur ein sehr kleiner Teil von dieser) möglicherweise Äonen oder gar vergebens warten muss? Und woher nehme ich eigentlich die Zeit, sowas hier zu schreiben? Ist mein Leben derart unausgefüllt? Wenn ja, wen sollte ich ich da kontaktieren? Ist ein Psychiater die richtige Adresse? Aber was könnte der ändern? Solche Fragen habe ich vor 10 Jahren noch nicht gestellt. Da war das Leben noch sehr viel einfacher. Back to the roots - ist das die Lösung? Neues Ziel: Kleinkindalter? Ziele sind immer gut. Aber woher weiß man, wann sich ein Ziel lohnt? Wird man am Ende nur enttäuscht? Und wie kann man dann noch hoffnungsvoll auf das nächste Ziel zusteuern?
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